Kritische Systeme kennen
Daten, Anwendungen und ihre Abhängigkeiten bestimmen, damit Recovery-Prioritäten definiert werden können.
Ein grüner Backup-Job fühlt sich gut an. Entscheidend ist aber nicht, ob Daten erfolgreich geschrieben wurden. Entscheidend ist, ob sie sich dann wiederherstellen lassen, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Deshalb gehören für mich Backup und Recovery untrennbar zusammen. Getrennte Kopien, Retention, Integritätsprüfungen und Schutz vor Manipulation sind wichtig – aber irgendwann muss aus einer Sicherung wieder ein funktionierender Service werden.
Der erfolgreiche Backup-Job ist nicht das Ziel. Die getestete, dokumentierte und verifizierte Wiederherstellung ist es.
Eine Sicherungsstrategie ist erst vollständig, wenn sie den tatsächlichen Wiederanlauf berücksichtigt.
Daten, Anwendungen und ihre Abhängigkeiten bestimmen, damit Recovery-Prioritäten definiert werden können.
Backup-Daten gegen denselben Fehler oder Angriff absichern, der das Primärsystem betrifft.
Nicht nur Jobstatus betrachten, sondern Lesbarkeit und Konsistenz der Sicherungen überprüfen.
Wiederherstellung praktisch durchführen und dokumentieren – nicht erst während eines Incidents.
Nach dem Restore prüfen, ob der benötigte Dienst mit seinen Abhängigkeiten tatsächlich funktioniert.