Inventarisieren & bewerten
Versionen, Abhängigkeiten, Exposition und Supportstatus kennen, bevor priorisiert wird.
Auf den ersten Blick klingt es einfach: Eine neue Version ist verfügbar, also wird sie installiert. In realen Umgebungen hängen daran schnell mehr Fragen. Welche Komponenten sind betroffen? Ändert sich eine Schnittstelle? Ist die neue Version kompatibel? Gibt es ein funktionierendes Backup? Wurde ein Rollback vorbereitet? Und wie wird nach dem Change geprüft, ob wirklich alles funktioniert? Lifecycle bedeutet für mich deshalb nicht nur Patchen. Es bedeutet, technische Veränderung kontrollierbar zu machen.
Planung, Backup, Test, Umsetzung, Verifikation, Dokumentation und ein definierter Rückweg gehören zum selben Change.
Nicht jede Änderung braucht denselben Aufwand – aber jede Änderung sollte Abhängigkeiten und Rückwege kennen.
Versionen, Abhängigkeiten, Exposition und Supportstatus kennen, bevor priorisiert wird.
Backup, Snapshot oder anderer Rückfallweg müssen zur tatsächlichen Komponente passen.
Kompatibilität, Wartungsfenster und Reihenfolge reduzieren ungeplante Auswirkungen.
Nicht nur Prozessstatus prüfen, sondern Anwendung, Fachfunktion, Logs und externe Sicht.
Ergebnis, Abweichungen und notwendige Folgearbeiten nachvollziehbar festhalten.