BACKUP · RESTORE · RESILIENZ

Wiederherstellung ist das eigentliche Ziel.

Ein erfolgreich gelaufener Backup-Job beweist noch keine Wiederherstellbarkeit. Entscheidend sind passende Recovery-Ziele, getrennte Sicherungsebenen und regelmäßig überprüfte Restore-Prozesse.

Was dabei wichtig ist.

Die einzelnen Punkte beschreiben bewusst Prinzipien und Prozesse. Konkrete Konfigurationen und How-tos werden separat als Praxisbeiträge dokumentiert.

1 · SCHUTZBEDARF

Schutzbedarf bestimmen

Nicht jedes System braucht dieselbe Sicherung. Kritikalität, Datenänderungsrate, Abhängigkeiten und akzeptabler Datenverlust bestimmen die Strategie.

2 · ZIELE

RPO & RTO festlegen

RPO beschreibt den tolerierbaren Datenverlust, RTO die gewünschte Wiederanlaufzeit. Beide Ziele müssen technisch und organisatorisch realistisch sein.

3 · STRATEGIE

Sicherungsebenen trennen

Snapshots, Replikation, Backups und Archive erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine robuste Strategie vermeidet die Abhängigkeit von nur einer Plattform oder einem Administrationskontext.

4 · ISOLATION

Backups isolieren

Immutable, offline oder anderweitig getrennte Kopien begrenzen die Auswirkungen kompromittierter Produktivsysteme und administrativer Konten.

5 · KONSISTENZ

Anwendungen konsistent sichern

VM-Snapshots allein reichen nicht für jede Anwendung. Datenbanken und zustandsbehaftete Dienste brauchen konsistente Sicherungs- und Exportverfahren.

6 · RESTORE

Restore testen und dokumentieren

Regelmäßige Wiederherstellungstests prüfen Daten, Berechtigungen, Abhängigkeiten und tatsächliche Dauer. Daraus entstehen belastbare Wiederanlaufverfahren.

SECURITY BY DESIGN

Security immer mitdenken.

Neue Infrastruktur wird nicht erst nachträglich abgesichert. Authentifizierung, Autorisierung, Netzwerkgrenzen, Geheimnisse, Logging, Patchbarkeit, Backup und Recovery gehören bereits in Architektur und Betriebsmodell.