CONTAINER · DOCKER · PLATTFORMEN

Vom Container zur betreibbaren Plattform.

Ein Container ist schnell gestartet. Eine dauerhaft betreibbare Plattform braucht dagegen klare Grenzen für Anwendungen, Netzwerke, persistente Daten, Secrets, Updates und Backups.

Was dabei wichtig ist.

Die einzelnen Punkte beschreiben bewusst Prinzipien und Prozesse. Konkrete Konfigurationen und How-tos werden separat als Praxisbeiträge dokumentiert.

ARCHITEKTUR

Isolation & Architektur

Unterschiedliche Einsatzzwecke sollten nicht automatisch dieselbe Laufzeitumgebung teilen. Mehrere getrennte Docker-Instanzen und isolierte Hypervisoren können Fehler- und Sicherheitsdomänen bewusst voneinander trennen.

DATEN

Persistenz & Daten

Container sind austauschbar, Daten meist nicht. Volumes, Datenbanken und Uploads brauchen definierte Persistenz, Eigentümerschaft, Backup und Wiederherstellung.

LIFECYCLE

Deployment & Updates

Images sollten reproduzierbar gebaut, Versionen nachvollziehbar und Updates kontrolliert ausgerollt werden. Ein Rollback muss vor dem Update mitgedacht werden.

SECURITY

Secrets & Netzwerk

Credentials gehören nicht ins Image oder Repository. Netzwerkfreigaben sollten minimal sein; interne Dienste müssen nicht automatisch öffentlich erreichbar werden.

BETRIEB

Health & Observability

Ein laufender Prozess ist nicht automatisch ein gesunder Dienst. Healthchecks, Logs, Metriken und externe Prüfungen liefern unterschiedliche Perspektiven auf den tatsächlichen Zustand.

RECOVERY

Backup & Recovery

Zur Plattform gehören auch Datenbank-Dumps, persistente Volumes, Konfiguration und die Information, wie daraus ein vollständiger Dienst wiederhergestellt wird.

SECURITY BY DESIGN

Security immer mitdenken.

Neue Infrastruktur wird nicht erst nachträglich abgesichert. Authentifizierung, Autorisierung, Netzwerkgrenzen, Geheimnisse, Logging, Patchbarkeit, Backup und Recovery gehören bereits in Architektur und Betriebsmodell.