Architektur vor Produktwahl
Workloads, Verfügbarkeitsbedarf, Wachstum und Wartungsfenster bestimmen die Plattform. Erst daraus folgen Entscheidungen zu Hosts, Storage, Clusterdesign und Virtualisierung.
Virtualisierung abstrahiert Hardware – sie ersetzt aber keine Architektur. Compute, Storage, Netzwerk, Redundanz und Betriebsprozesse müssen gemeinsam geplant werden.
Die einzelnen Punkte beschreiben bewusst Prinzipien und Prozesse. Konkrete Konfigurationen und How-tos werden separat als Praxisbeiträge dokumentiert.
Workloads, Verfügbarkeitsbedarf, Wachstum und Wartungsfenster bestimmen die Plattform. Erst daraus folgen Entscheidungen zu Hosts, Storage, Clusterdesign und Virtualisierung.
CPU, RAM und I/O werden nicht nur nach Durchschnittslast dimensioniert. Reserven für Host-Ausfälle, Wartung, Wachstum und Lastspitzen gehören in die Planung.
Latenz, IOPS, Redundanz und Fehlerdomänen entscheiden wesentlich über die Plattform. Praktische Erfahrung umfasst unter anderem VMware/vSphere/ESXi und Nimble-basierte Storage-Umgebungen.
Redundanz ist nur wertvoll, wenn Fehlerfälle und Wartung tatsächlich beherrschbar sind. Cluster, Netzpfade und Storage müssen deshalb auch aus Betriebssicht betrachtet werden.
Neue Plattformen entstehen selten auf der grünen Wiese. Planung umfasst Parallelbetrieb, Abhängigkeiten, Datenmigration, Rückfallwege und kontrollierte Abschaltung alter Systeme.