CIDR statt Klassen
Der Prefix bestimmt die Netzgröße. Ein /24 enthält 256 Adressen; ein /26 64. Moderne IPv4-Planung basiert auf CIDR, nicht auf den historischen Klassen A/B/C.
CIDR analysieren, Netze aufteilen und aus Host- oder Subnetzbedarf den passenden Prefix ableiten.
Netzwerk, Maske, Wildcard, Broadcast, Hostbereich und Adresstyp erscheinen hier.
Der Planner berechnet den kleinsten passenden Prefix.
Beispiel: /24 → /26 ergibt vier Netze mit jeweils 64 Adressen.
Der Prefix bestimmt die Netzgröße. Ein /24 enthält 256 Adressen; ein /26 64. Moderne IPv4-Planung basiert auf CIDR, nicht auf den historischen Klassen A/B/C.
In klassischen Subnetzen markieren die erste Adresse das Netz und die letzte den Broadcast. Deshalb sind bei einem /24 typischerweise 254 Host-Adressen nutzbar.
IPv4 / CIDRAuf IPv4-Punkt-zu-Punkt-Links kann ein /31 beide Adressen als Endpunkte verwenden. Die pauschale Formel „minus zwei Hosts“ gilt dort nicht.
RFC 302110.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16 sind für private Internets reserviert und nicht global routbar.
100.64.0.0/10 ist Shared Address Space für Provider-/Carrier-NAT-Szenarien und hat einen anderen Zweck als klassische private LAN-Adressen.
Loopback, Link-Local, Dokumentations- und weitere Spezialbereiche sollten nicht allein über „privat/öffentlich“ beurteilt werden. Dafür existieren die IANA Special-Purpose Registries.
BCP 153 · RFC 6890