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IPv6 Network Planner

Adresse analysieren, Prefix-Hierarchien planen und auch große IPv6-Netze beherrschbar in Subnetze zerlegen.

🔒 Alle Berechnungen und Exporte erfolgen lokal im Browser. Es werden keine eingegebenen IPv6-Netze an Lange-IT übertragen.

Nach der Analyse erscheinen hier Netz, Adresstyp, Größe und Prefix-Aufbau.

SUBNETTING

Subnetze planen

Wähle entweder ein Ziel-Prefix oder die benötigte Anzahl an Subnetzen.

Beispiel: Ein /48 kann in 65.536 einzelne /64-Netze aufgeteilt werden.

IPV6 VERSTEHEN

Was bedeuten die berechneten Werte?

128 Bit statt 32 Bit

Eine IPv6-Adresse besteht aus 128 Bit und wird üblicherweise als acht hexadezimale 16-Bit-Gruppen dargestellt. Führende Nullen und zusammenhängende Nullgruppen dürfen verkürzt werden.

RFC 4291 · RFC 5952

Prefix und Subnetz

Die Schreibweise /48 oder /64 gibt an, wie viele führende Bits zum Prefix gehören. Zusätzliche Prefix-Bits können zur strukturierten Subnetzbildung genutzt werden.

RFC 4291

Warum /64 wichtig ist

Für normale IPv6-LANs ist die 64-Bit-Grenze von zentraler Bedeutung. Viele IPv6-Mechanismen und insbesondere SLAAC sind auf 64-Bit Interface-Identifier ausgerichtet. Es gibt definierte Sonderfälle, etwa /127 auf Router-Punkt-zu-Punkt-Links.

RFC 7421 · RFC 4862 · RFC 6164

End-Site ≠ immer /48

Ein pauschales „jede Site bekommt /48“ ist keine aktuelle IETF-Empfehlung. End-Sites sollen genügend Raum für mehrere Subnetze und langfristiges Wachstum erhalten; die konkrete Zuweisungsgröße ist eine operative Entscheidung.

BCP 157 · RFC 6177

Adressbereiche erkennen

Der Planner unterscheidet unter anderem Global Unicast, Unique Local, Link-Local, Multicast, Loopback, Unspecified und den Dokumentationsbereich 2001:db8::/32.

RFC 4291 · RFC 4193 · RFC 3849

Nicht „Adressen sparen“

IPv6-Adressplanung richtet sich stärker nach sauberer Hierarchie, Aggregation und zukünftigen Subnetzen als nach dem knappen Abzählen einzelner Host-Adressen aus der IPv4-Welt.

BCP 157 · RFC 6177
Technische Referenzen und Einordnung

Die Texte sind bewusst Kurzfassungen. Maßgeblich bleiben die Standards selbst. RFC 4291 definiert die IPv6-Adressierungsarchitektur und wurde mehrfach aktualisiert; RFC 5952 beschreibt die empfohlene Textdarstellung. RFC 7421 analysiert die /64-Grenze, RFC 6177 die Zuweisung an End-Sites. Sonderfälle dürfen deshalb nicht aus einer allgemeinen /64-Praxisregel ausgeschlossen werden.